OpenCourse 2011

Zukunft des Lernens

OpenCourse 2011: Die zweite Woche

Publiziert am von jrobes

Gleich das Wichtigste: Stephen Downes, einer der beiden Initiatoren des ersten Open Online-Kurses („CCK08“) hat im fernen Kanada über unser Projekt berichtet! „What polegją Massive Open Online Courses (MOKO)?“ hieß eine Überschrift in seinem Newsletter vom 11. Mai 2011, und wer sich jetzt fragt, welche Sprache sich da andeutet, dem sei gesagt: Polnisch! (Hoffe ich zumindest!) Und das kam so: Ilona Buchem (@mediendidaktik) aus Berlin hat über den OpenCourse 2011 geschrieben, auf Polnisch und auf der Plattform „Pontydysgu – Bridge to Learning“, die in Wales betrieben und von Stephen Downes gelesen wird, der dann einfach den GoogleTranslate Service bemüht hat …

Was hat uns die zweite Woche gebracht? Ich will mit viel Mut zur Lücke kurz auf einige Diskussionen hinweisen, die es in unseren Kursblog geschafft haben. Schon am Wochenende hatte ja Martin Kurz mit seinem Bericht über Facebook-Gruppen für den Schulunterricht das Thema der zweiten Woche, „Social & Networked Learning“, eingeläutet. Andere Community-Erfahrungsberichte sind ihm gefolgt (z.B. von Andrea Brücken und Horst Sievert). Lautes Nachdenken hat auch Monika König ausgelöst, als sie noch zum Ende der letzten Woche fragte: #opco11 – Wer sind wir eigentlich?“ Konkret: Wer nimmt eigentlich an diesem Kurs teil? Warum sind nur wenige aktiv? Wie kann man die Nicht-Aktiven motivieren, sichtbar zu werden? Soll bzw. muss man es überhaupt? Wichtige Fragen, wenn man sich näher mit der Dynamik von Gemeinschaften im allgemeinen und virtuellen Gemeinschaften im besonderen beschäftigt.

Wer sich weiter in die Beiträge dieser Woche vertieft, findet interessante und sehr persönliche Reflektionen zur Bedeutung von Communities, wo diese anfangen, wo sie selbstverständlich sind und was sich mit der Verbreitung von Social Media verändert. Im nächsten Newsletter werden wir alle Links, die uns erreicht haben, noch einmal zusammenfassen.

Am Mittwoch hatte ja Ellen Trude (Bayer Business Services) uns „Enjoy Social Media“ vorgestellt, ein neues, Community-basiertes Lernformat, das Mitarbeiter an das Thema heranführen will. Joachim Niemeier hat darüber berichtet („Kompetenzen für Social Media: Wir schulen nicht, wir lassen entdecken!“) und Jasmin Hamadeh hat gleich Grundsätzliches gefragt („Enjoy Social Media“ – ein ge-fake-tes Social networking?“) und damit weitere Diskussionen ausgelöst. In diesem Zusammenhang eine weitere gute Nachricht: Wer die Online-Session verpasst hat, kann sich die Aufzeichnung anschauen. Es hat diese Woche geklappt! (Danke, David!)

Natürlich ist auch der OpenCourse selbst nach wie vor ein Thema: Wie orientiert man sich am besten? Wie lernt man? Was lernt man? Empfehlenswert ist der Beitrag von Torsten Larbig, der uns in einem neuen audioboo, „#opco11 zwischen Selbstreferenzialität und Formen des Lernens“, daran erinnert, dass in diesem OpenCourse Form und Inhalt ineinander übergehen. Oder: „Wir beschäftigen uns mit uns selbst!“ Und das darf ruhig irritierend sein … Weitere Antworten findet man auf den Plattformen, die wir auf der Kursseite unter „Links“ zusammengefasst haben. Schon die kleine audioboo-Reihe lohnt den Besuch!

Ansonsten freue ich mich auf die nächsten Tage und weitere, interessante Diskussionen. Am Montag starten wir ja mit dem Thema „Von iPads, eBooks & Virtual Classrooms. Lerntechnologien“. Vielleicht findet sich ja bis dahin noch ein ruhiger Moment für die anregende Präsentation von Eric Whitacre: „A virtual choir 2,000 voices strong“ (danke, frawadi) Ein schönes Wochenende!

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