Rückblick zum 11. eLearning-Netzwerktag

Nach einer langen Planungsphase war es am Dienstag, dem 13. Dezember soweit: Der eLearning-Netzwerktag fand im Casino des Campus Westends statt. Die von studiumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität, organisierte Veranstaltung hat schon Tradition, so fand der Netzwerktag in diesem Jahr bereits zum 11. Mal statt.

In verschiedenen Keynotes, Vorträgen und Posterpräsentationen hatten die mehr als 100 Teilnehmenden Gelegenheit, interessante Projekte rund um die Digitalisierung der Lehre kennen zu lernen – sowohl an der Goethe-Universität als auch darüber hinaus. Vizepräsidentin Prof.’in Dr. Tanja Brühl eröffnete mit einem Grußwort die Veranstaltung.

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Vizepräsidentin Prof.’in Dr. Tanja Brühl

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studiumdigitale-Leiter Prof. Dr. Detlef Krömker

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studiumdigitale-Mitarbeiter Ralph Müller und Michael Eichhorn

Auf dem 11. eLearning-Netzwerktag stellten Fachbereiche, Projekte und studentische Initiativen insgesamt 17 aktuelle eLearning-Projekte an der Goethe-Universität vor. Für den Blick über den eLearning-Tellerrand sorgten die beiden Hauptreferenten mit ihren Keynotes: Prof. Dr. Rolf Schulmeister (Universität Hamburg), ging in seinem Vortrag auf die besondere Rolle von Präsenz und Selbststudium im eLearning (Folien als PDF) ein.

Prof. Dr. Rolf Schulmeister stellte verschiedene Indizien vor, die darauf hindeuten, dass die „klassischen“ Präsenz-Veranstaltungen von herausgehobener Bedeutung für den Lernerfolg sind, gerade in Lehr-Lern-Szenarien, die mit eLearning-Elementen angereichert sind oder Online- und Präsenzphasen in einem Blended-Learning-Angebot verschmelzen.

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Keynotes von Prof. Dr. Rolf Schulmeister (Universität Hamburg)

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Ralph Müller-Eiselt (Bertelsmann Stiftung)

Ralph Müller-Eiselt (Bertelsmann Stiftung), stellte seine Ideen zur Digitalen Bildungsrevolution – Die Zukunft des Lernens zwischen Humboldt und Orwell vor (Folien als PDF).

Was die Digitale Bildungsrevolution für die Teilnehmenden ganz individuell bedeutet, konnten diese in einem kurzen Videostatement festhalten.

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„Was bedeutet die digitale Revolution für Sie?“ fragte/filmte studiumdigitale MitarbeiterIn Linda Rustemeier und Gregor Brinkmeier

Die Ergebnisse sehen Sie in diesem Video:

Die verschiedenen Projekte wurden beim Netzwerktag diesmal jedoch nicht in klassischen Kurzvorträgen präsentiert. Stattdessen probierten die Veranstalter gemeinsam mit den Referentinnen und Referenten zwei alternative Formate aus: Die innovative Methode „Knowledge Café“ wurde durch Kurzpräsentationen der einzelnen Beiträge eröffnet. Diese wurden im sog. Pecha Kucha-Format gehalten, einer Präsentationsform mit strenger Begrenzung der Zeit und der Folienanzahl,  am Netzwerktag wurden zehn Slides zu je 24 Sekunden vorgeschlagen. Die Vorträge endeten somit alle nach jeweils exakt 240 Sekunden und dienten dazu, die Themen an den Knowledge Café Tischen vorzustellen und Interesse für die nachfolgenden Tischgespräche zu wecken.

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Er hat noch 220 Sekunden von insgesamt 240, um sein Projekt vorzustellen: Prof. Dr. Georg Peez bei seinem Pecha-Kucha-Vortrag

Nach einer kurzen Pause war es Zeit für das Knowledge-Cafe, bei dem die Vortragenden Ihr zuvor vorgestelltes Projekt in Sitzkreisen mit den Besuchern vertiefend besprachen. Die Vortragenden nutzten dabei unterschiedliche Zugänge, ob Handout, Computer oder Mindmap, denn alles war zur Verdeutlichung des Projekts oder des Erfahrungsaustauschs erlaubt.

Das Knowledge Café ist ein Format, das alternativ zu frontalen Plenum-Formaten eingesetzt wird. Sechs Kleingruppen sind im Konferenzraum an Arbeitstischen/Stuhlkreisen verteilt. Die sechs Vortragenden präsentieren und diskutieren parallel innerhalb eines Zeitraums von rund 15 Minuten. Danach wechseln die Teilnehmer/innen synchron die Tische. Während der insgesamt 1,5 stündigen Session (inklusive Kurzpräsentationen) können drei von sechs Tischen besucht werden. Das Knowledge Café ermöglicht durch die kleineren Gruppen einen intensiveren Dialog zwischen den Vortragenden und der Gruppe.

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Bei der „Petcha Kutcha“- Methode im Sitzkreis tauschten sich die BesucherInnen mit den ProjektmitarbeiterInnen aus

Am Nachmittag stellten sich weitere eLearning-Projekte im Rahmen der Posterrallye vor. Auch hier wurde wieder die Pecha-Kucha-Methode eingesetzt, so dass alle Teilnehmenden schon vor Beginn der Posterrallye einen Überblick über alle Projekte erhielten. Bei der Posterrallye kamen die Projektbetreuenden in das tiefergehende Detailgespräch mit den Besuchern, die ohne Zeitdruck ihre Fragen stellen konnten und alle ihre Fragen beantwortet bekamen.

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An insgesamt neun Posterstationen fand die zweite Austauschrunde statt

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studiumdigitale Mitarbeiterin Jana Niemeyer im Gespräch mit einer Besucherin

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Klaus Hermann präsentierte seine DISS-Stadtführungs-App für Geographen, die im Rahmen der Studentischen eLearning-Förderung (SeLF) enstand

Hier finden Sie noch einmal die Präsentationsfolien (PDF) aller vorgestellten Projekte sowie der Keynotes:

Keynotes (PDF)
Ralph Müller-Eiselt: Die digitale Bildungsrevolution
Prof. Dr. Rolf Schulmeister: Bedeutung der Präsenz im eLearning

Präsentationen zum Knowledge-Cafe
TEFL Handbook
Visual Diversity
LernBar-Pädiatrie
Flipped Classroom
Praktikumsvorbereitung

Präsentationen und Poster
Level: Präsentation und Poster
Das Fremde – was ist das eigentlich?: Präsentation und Poster
GeoMat-digital: Präsentation und Poster
Riedberg TV: Präsentation und Poster
DISS: Präsentation und Poster
medox: Poster
Digitale Tutoren Kunstgeschichte: Präsentation und Poster
Schreiben über Musik: Präsentation und Poster
Pädiatrie-App: Präsentation und Poster

Die Videoaufzeichnung aller Keynotes und Programmbeiträge finden Sie hier:

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