Hallo Mr. Gott, hier spricht…

…Sunny.
Inzwischen bin ich 23 Jahre alt und studiere im 5. Semester Lehramt, evangelische Religion aber erst bzw. auch schon im 3. – mein Gott, rennt die Zeit an mir vorbei! Ich glaube, ich sollte mich öfter auf die wichtigen Dinge besinnen und mich nicht so vom Alltag mitreißen lassen wie von einem schnellen Fluss. Dazu ist dieser Blog vielleicht gar nicht schlecht – sich ein paar Minuten nehmen, runter kommen und einfach schreiben.
Der Gedanke Lehrerin zu werden, kam mir zum ersten Mal wirklich realistisch in den Sinn, als ich ein Jahr nach meinem Abitur in Neuseeland war und dort in einer Fabrik Fließarbeit verrichtete – das bedeutete sehr viel Zeit zum nachdenken und vor allem Gedanken in alle Richtungen schweifen lassen. Meistens entstehen so ja die besten Ideen; wie unter der Dusche!

Eigentlich hatten mir sowohl mein Politik- als auch mein Mathelehrer schon Anfang des letzten Schuljahrs mal gesagt, dass ich sicher eine gute Lehrerin sein könnte und ob ich nicht daran schon mal gedacht hätte. Hatte ich bis dato nicht. Aber dieser Gedanke keimte heimlich, wuchs langsam aber stetig und drängte sich wie von ganz allein in mein Bewusstsein. Da konnte es eigentlich keinen Zweifel mehr daran geben, dass das genau das Richtige für mich war, mein Schicksal oder meine Berufung die nicht aktiv und bewusst entschieden wurde, sondern von einem anderen Ort tiefer in mir drin zu kommen schien. Ich liebe Kinder, ich liebe es, beizubringen, zu erklären, das Licht des Verstehens angehen zu sehen. Ich bin mit Kindern überraschend geduldig und ruhig – was ich so in Privat vielleicht gar nicht bin und ich habe so viele Interessen und Hobbys, die sich in allen möglichen Formen in das Leben als Lehrerin einbringen lassen können, dass ich mich jetzt schon darauf freue.

Das Fach der evangelischen Religion war nicht das erste Fach, mit dem ich angefangen habe. Trotzdem wollte ich es eigentlich schon von Anfang an als drittes Fach dazu studieren, aber lieber auf L2 – ich gebe es offen zu, Latein und Alt Griechisch noch neben allem anderen? Das traue ich mir nicht zu. Vielleicht ja irgendwann nochmal. Der Protestantismus ist mein Glaube. Der Glaube, in dem ich erzogen wurde und der mich im Alltag begleitet. Außerdem kann man als Religionslehrerin so viele witzige Sachen machen – denken sicher viele. Dabei wissen weniger, mit welche zusätzlichen Schwierigkeiten der Religionsunterricht belegt ist; viele Kinder aus verschiedenen Klassen, wenig Kontaktzeit, ein sehr enges Curriculum, etc. Trotzdem traue ich es mir zu, guten (!) Unterricht gestalten zu können. Erstens hatte ich selbst sehr gute Lehrer die mir schon oft als Vorbild dienten, zweitens ist es im Religionsunterricht doch besonders spannend und reizvoll, den Schülern diesen Funken „mehr“ zu entlocken und drittens finde ich es nicht nur wichtig, unseren Glauben und unsere Kirche den Kindern näher zu bringen, sondern sie auch für andere Religionen und andere Lebensarten sensibler zu machen und sie aufzuklären um Toleranz und Nächstenliebe möglich zu machen.

In der evangelischen Kirche gilt sola scriptura und demnach spielt die Bibel eine zentrale Rolle im Unterricht. Was nicht bedeuten muss, dass man sich in jeder Stunde mit der Bibel beschäftigen muss – aber Kindern sollte im Religionsunterricht ein Gefühl und ein Verständnis für die heilige Schrift vermittelt werden, welches sie Im Idealfall zu Eigeninteresse bewegen würde – im Idealfall. Wichtiger aber als die Kenntnis einzelner Bibeltexte sind Kompetenzen, die im Curriculum für den Religionsunterricht formuliert sind als; Wahrnehmung, Deutung, Urteil, Kommunikation und Partizipation. Die letzten zwei Kompetenzen können in einer zusammengewürfelten Gruppe von Schülern, die sich nur einmal die Woche im Religionsunterricht sehen – mit vorlieb ja auch gleich zu ersten Stunde – vielleicht schwerer aber dafür umso beständiger erlernt werden. Auch zur Deutungs- und Urteilsfindung gibt es etliche Beispiele, Situationen und Geschichten, die sich zu Praxis anbieten und durchaus auf privates oder späteres Leben der Schüler übertragen werden können. Die Institution Schule als solche sollte niemals nur Fachwissen vermitteln sondern immer vor allem Kompetenzen und verschiedene Methoden, wie man mit Situationen umgeht – sei es später an der Universität, im Beruf oder auch im Familienleben. Diese Aufgaben der Schule spielen auch oder vielleicht sogar vor allem im Religionsunterricht eine große Rolle.

Aufgabe 1

Hallo an alle!

Ich studiere Lehramt für Gymnasium mit der Fächerkombination Deutsch, evangelische Religion und Philosophie und bin im 6. Semester.

Ich habe mich für das Lehramtsstudium entschieden, weil ich gerne mit Jugendlichen arbeiten möchte und es mir Spaß macht, mit vielen Menschen zu interagieren. Weiterhin habe ich schon vor meinem Studium viele Erfahrung in einer Förderschule gesammelt, bei welcher ich als Unterstützung im Unterricht tätig war. Mir war es außerdem wichtig, mit Jugendlichen ab der 5. Klasse zu arbeiten, weil ich gerne fachlich in die Tiefe gehen möchte.

Für das Fach evangelische Religion habe ich mich entschieden, weil mir mein Glaube in meinem Alltag sehr wichtig ist und ich selber einen eher langweiligen Religionsunterricht erlebt habe. Daher möchte ich meinen Unterricht als künftige Lehrerin spannend und lebendig gestalten. Außerdem ist das Studium von Philosophie und Religion besonders reizvoll und öffnet mir einen mehrperspektivischen Einblick in verschiedene Bereiche.

Guter Religionsunterricht ist für mich Unterricht, der die Schüler und Schülerinnen bewegt und sie zum Nachdenken anregt. Religion ist für mich ein Fach, bei dem es viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt und die Schüler und Schülerinnen sich stark einbringen können. Guter Religionsunterricht muss meiner Meinung nach weiterhin die Aufgabe übernehmen,  Antwortmöglichkeiten auf Sinnfragen und Lösungsmöglichkeiten bei Lebenskrisen der Schüler und Schülerinnen aufzuzeigen, die stetig mehr werden.

Die Bibel spielt in meinem künftigen Unterricht wahrscheinlich eine Art „Verweisrolle“. Damit meine ich, dass es möglich ist, zu vielen Themen Ansätze aus der Bibel aufzuzeigen, jedoch muss der Unterricht die Bibel nicht immer als die Textquelle nutzen, um eine Thematik zu erarbeiten. Ich finde es wesentlich spannender, wenn Schüler und Schülerinnen eine Thematik erarbeiten, Stellung dazu beziehen und zum Schluss erfahren können, dass auch die Bibel zu dieser Thematik Textstellen aufweist.

Der Kompetenzunterricht ist – nach meiner letzten Praktikumserfahrung –  in der Schule und bei den Lehrern nicht besonders beliebt, sodass er dort auch nicht stark fokussiert wird. Ich befürworte den Ansatz der Kompetenzorientierung, da die Schüler und Schülerinnen gerade im RU besonders die sozialen und kommunikativen Kompetenzen gut ausbauen können.

 

Hallo liebe Mitbloggende,

auch ich möchte mich im Folgenden kurz vorstellen: Für das Lehramtsstudium habe ich mich aus zwei Gründen entschieden. Zum einen halte ich dieses Studium für besonders vielseitig. In nur wenigen anderen Studiengänge besteht wohl die Möglichkeit, in so viele Fachbereiche, Wissenschaften und Methoden Einblick zu erhalten. Zum anderen halte ich den Beruf des Lehrers für einen der wichtigsten Berufe überhaupt. Der Lehrer steht letztendlich in direktem Kontakt mit künftigen Generationen, arbeitet also an der Zukunft, die von diesen Generationen geprägt wird, entscheidend mit.

Das Fach ev. Religion mag die Vielseitigkeit des Lehramtsstudiums noch einmal besonders verkörpern: Theologie bedeutet Literaturwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Religionswissenschaft, Zeitgeschehen… So bietet auch der Religionsunterricht den Raum diese unterschiedlichen Bereiche zu verknüpfen

Guter Religionsunterricht befindet sich auf der Höhe der Zeit. Im Idealfall werden Schülerinnen und Schüler bei den für sie tatsächlich relevanten Fragen abgeholt, um ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen. Guter Religionsunterricht vermittelt religiöse Bildung und bietet den Raum zum „Theologiesieren“ im Kleinen. Religionsunterricht bietet somit Raum für Sinnfragen, die in anderen Unterrichtsfächern überhaupt nicht (oder zumindest nicht hauptsächlich) gestellt werden.

Dass die Bibel im christlichen Religionsunterricht eine eintscheidende Rolle einnimmt, ist klar. Gerade in gutem Religionsunterricht sollte versucht werden, Schülerinnen und Schülern mögliche Scheu oder Desinteresse an ihr zu nehmen. Neben der reinen Kenntnis biblischer Texte steht die kritische Auseinandersetzung. Denn erst mit dieser Auseinandersetzung erhält christliches „Theologiesieren“ seine christliche Spezifik.

Die Chancen und Probleme eines kompetenzorientieren Unterrichts habe ich im Rahmen meines zweiten Unterrichtsfachs bereits diskutiert. Nicht aber, welche Folgen dies konkret für das Fach ev. Religion mit sich bringt. Ich hoffe und gehe in Anbetracht der Frage auch davon aus, dass sich dies im Verlauf dieses Seminars noch ändern wird.

 

Vorstellung

Schon während der Oberstufe haben mich einige meiner Lehrer darauf aufmerksam gemacht, dass der Lehrerberuf sich für mich eignen würde. Daraufhin habe ich immer wieder mit dem Gedanken Lehrer zu werden gespielt. Für mich stand seit etwa der 10. Klasse fest, dass ich in meinem späteren Beruf etwas mit Kunst machen möchte. Kunst und das Lehramtsstudium zu verbinden war daher eine ideale Lösung.
Als zweites Fach habe ich evangelische Religion gewählt, da mir persönlich der Glaube sehr wichtig und ein großer Bestandteil meines Lebens ist. Sich also intensiv mit Theologie und ihrer Wissenschaft zu beschäftigen ist für mich sehr spannend.

Ein guter Religionsunterricht ist für mich dann ein guter Unterricht, wenn die Kinder etwas mitnehmen können. Sind es nun historisch wichtige Fakten oder doch auch (christliche) Werte, die die SchülerInnen fürs Leben lernen. Der Religionsunterricht ist ein Ort der Begegnung von unterschiedlichen Ansichten und unterschiedlichen Hintergründen. Es ist also ein guter Raum für Austausch aber auch für Toleranz.
Die Bibel ist dabei für mich die Grundlage des Religionsunterrichts. Sie liefert den Stoff, den wir als Religionslehrer behandeln. Neben den Geschichten bereichert uns die Bibel mit Werten und Moral.

Zum Thema Kompetenzorientierung kann ich leider noch nicht viel sagen und hoffe, dass ich im Seminar noch einiges dazu lernen werde.

Aufgabe 1 – Vorstellungen

Warum ich mich für das Lehramtstudium entschieden habe…

Ich bin selbst sehr gerne zur Schule gegangen. Vielleicht hat mich die wohlige Erinnerung an Klassenzimmer, Pausenglocken und bunte Schulranzen letztendlich dazu bewegt Grundschullehramt zu studieren. Dass es ein Beruf im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit werden musste, stand schon lange fest. Meine bisherige Arbeit als Reit- und Nachhilfelehrerin macht mir großen Spaß, denn die Kinder stecken voller Neugier und Flausen. Ich möchte Kindern Wissen und Werte vermitteln, sehen wie sie sich entwickeln und entfalten und sie unterstützen, wo es mir nur möglich ist.

 

Warum ich mich für das Fach Religion entschieden habe…

Obwohl ich selbst im Religionsunterricht gute Noten erzielen konnte, empfand ich den Unterricht oft als eintönig, stumpf und verstaubt, ohne jeglichen Bezug zu aktuellen Weltgeschehnissen. Der Unterrichtsstoff wurde frontal abgearbeitet und die Bibel zum Lesen ausgewählter Abschnitte herangezogen. In meiner Zeit als Konfirmanden-Betreuerin konnte ich die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Wiesbaden (Stajupfa) mit ihrer Vielzahl an Projekten und innovativen Herangehensweisen kennen lernen. Ich habe mich für das Fach Religion entschieden, weil die Kinder einen kreativeren und moderneren Unterricht verdient haben und benötigen, um die Aktualität, Werte und Notwendigkeit aller Religionen zu verstehen.

 

Für mich ist Religionsunterricht gut, wenn…

…den Kindern zentrale christliche Werte, wie Nächstenliebe nicht nur theoretisch, sondern real nah gebracht werden. Außerdem sollte der Religionsunterricht mit aktuellem Bezug und kreativ gestaltbar sein. Ich denke, dass es auch Aufgabe der Religionslehrer ist, die Kirche und Religion von ihrem verstaubten Image zu befreien, indem im Unterricht nicht tabuisiert, sondern offen diskutiert wird und somit eine angenehme Situation für die Schüler entsteht, um sich zu interessieren, auszutauschen und zu entfalten. Aber vor allem sollte im Religionsunterricht die individuelle Meinung jedes Schülers toleriert und akzeptiert werden!

 

Die Rolle der Bibel in meinem Unterricht

Die Bibel dient dem Unterricht als literarische Basis und kann zum Recherchieren und Belegen herangezogen werden. Stupides Auswendiglerenen ausgewählter Passagen, wie in meiner Schulzeit, halte ich für wenig sinnvoll, soll doch der Inhalt und die Aussage der Bibel von den Kindern verstanden werden. Besonders in der Grundschule eignet sich die Bibel, um spannende und wichtige Geschichten visuell oder szenisch darzustellen, anstatt sie nur zu lesen oder vorzulesen.

 

Mein Wissen und meine Einstellung zur Kompetenzorientierung im RU

Der Begriff der Kompetenzorientierung ist mir aus den Fächern Mathematik und Deutsch bekannt und meint die verschiedenen Fähigkeiten, die die Schüler im jeweiligen Fach erreichen sollten. Mathematische und deutsche Kompetenzen lassen sich relativ einfach überprüfen und einordnen, während ich mir das Testen von Kompetenzen im Religionsunterricht eher schwierig vorstelle.

 

 

Vorstellungen

1. Ich habe mich dazu entschieden, Grundschullehrerin zu werden, weil ich am liebsten mit Kindern zuammen arbeite. Diese Arbeit ist inspirierend. Durch Konfirmandenarbeit und Kinderchorbetreuung und -leitung habe ich gemerkt, dass ich große Freude an der Arbeit mit jungen Menschen habe. Entwicklungen zu beobachten, zu lenken und daran Teil zu haben ist sehr besonders für mich.

2. Ev. Religion ist für mich das vierte Ergänzungsfach neben Musik, Deutsch und Mathematik. Ich interessiere mich seit meiner Konfirmation für Religion und Glaube, deshalb die Wahl des vierten Fachs. Geistliche alte Musik spielt hier für mich eine besondere Rolle, da man mit und durch Musik einen anderen Zugang zu religiösen Inhalten erhält. In der Schule möchte ich mit Kindern diskutieren, ihre Sichtweisen verstehen und gemeinsam mit ihnen Werten und Vorstellungen über Religionen begegnen.

3. Für mich ist guter Religionsunterricht, wenn man sich mit Tolerenz begegnet und sich verschiedene Reliogionen im Unterricht treffen. So können Kinder viel über ihrer eigenen aber auch über den Glauben der anderen Kinder lernen. Wichtig ist mir, dass es um Werte und Herausforderungen im Leben der Kinder geht.

4. Die Bibel ist die Grundlage christlichen Glaubens und fordert dazu auf, sich mit ihr auseinander zu setzen. Für Kinder ist es wichtig, dass sie sich frei und offen zur Bibel und ihren Inhalten äußern können. Sie sollte Gegenstand des Unterrichts sein, aber nicht den ganzen Unterricht bestimmen.

5. Über Kompetenzorientierung im Religionsunterricht habe ich noch kein großes Wissen. Für den Unterricht ist es wichtig, sich an den Kompetenzbereichen der Bildungsstandards des Landes Hessens zu orientieren und diese mit den Kindern umzusetzen. Dsehalb spielen diese Kompetenzen auch für die Planung und somit wahrscheinlich auch für dieses Seminar eine große Rolle.

Aufgabe 1

1. Ich habe mich für das Lehramtsstudium entschieden, da ich zum einen Spaß daran habe, Wissen und Werte zu vermitteln und zum anderen, weil mir die Arbeit mit Kindern Freude bereitet. Für mich stand aber schon von Anfang an fest, dass ich an einer Grundschule unterrichten möchte, weil man die Kinder noch einmal auf eine andere Weise begleiten kann, ihnen das Basiswissen und Werte vermittelt und sie auf das Leben vorbereitet.

2. Ich habe mich für das Fach ev. Religion entschieden, weil ich es wichtig finde, den Kindern ein gewisses Grundwissen und Grundverständnis über die Bibel und den christl. Glauben zu vermitteln, da viele Kinder zu Hause nicht mehr religiös erzogen werden und deshalb der Religionsunterricht oft der einzige “Ort” ist, an dem die Kinder noch etwas darüber erfahren. Außerdem spielt der Glaube an Gott in meinem Leben eine zentrale Rolle und deshalb hat mich das Fach auch so sehr interessiert.

3. Für mich ist Religionsunterricht guter Unterricht, wenn er die Kinder religiös bildet und sie dazu bringt, ihren Kinderglauben ablegen zu können, damit etwas entsteht, dass im Jugendalter und im Erwachsenenalter bestehen und tragen kann.

4. Da die Bibel die Grundlage des christlichen Glaubens ist, spielt sie für mich eine wichtige Rolle im RU und man kann daraus viele Gleichnisse und Geschichten mit den Kindern bearbeiten, damit sie den christlichen Glauben näher kennen lernen.

5. Zur sogenannten Kompetenzorientierung im RU kann ich nicht sonderlich viel sagen. Ich denke, man sollte sich grundsätzlich fragen, wie die Kinder ihre Kompetenzen entwickeln können und wie man diesen Prozess fördern kann. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man ganz konkret plant (Unterrichtsentwurf), was man mit den Kindern erarbeiten will und was sie lernen sollen.

 

Vorstellung/L

Für das Lehramtsstudium habe ich mich entschieden, weil ich gerne mit Kindern arbeiten möchte. Nach der Konfirmation habe ich mich aktiv in der Kinder- und Jugend Diakonie meiner Gemeinde eingebracht. Dabei habe ich bemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Freude bereitet. Außerdem möchte ich Werte, die mir wichtig sind an andere weitergeben können.

Für das Fach evangelische Religion habe ich mich entschieden, da ich glaube, dass man im Religionsunterricht mit den Kindern über Werte und Vorstellungen des Zusammenlebens diskutieren kann. Außerdem finde ich es spannend mit Kindern über ihren Glauben zu sprechen. Zudem denke ich, dass es im Religionsunterricht weniger um Leistung und mehr um das Miteinander geht- diese Vorstellung gefällt mir.

Für mich ist Religionsunterricht guter Unterricht, wenn jeder offen seine Meinung sagen kann, es kein richtig oder falsch gibt, interessante Gespräche entstehen und diskutiert wird.

Die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Daher möchte ich Geschichten aus der Bibel in meinen Unterricht integrieren und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern schauen, inwiefern diese Bedeutung für unsere heutige Lebenswelt haben.

Kompetenzorientierter Religionsunterricht (RU) zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler in den Kompetenzbereichen „Wahrnehmen und beschreiben“, „Fragen und begründen“, „Deuten und verstehen“, „Kommunizieren und Anteil nehmen“, „Ausdrücken und gestalten“, „Handeln und teilhaben“ zu befähigen. Ich halte Kompetenzorientierung im RU für sinnvoll, da Kompetenzen anwendungsbezogen, Subjekt bezogen und Lebenswelt orientiert sind. Kompetenzorientierter RU möchte die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg nach der Suche der eigenen Identität begleiten und sie zu verantwortungsbewussten und toleranten (Toleranz gegenüber anderes Gläubigen) Menschen sich entwickeln lassen.

Aufgabe 1

Warum ich mich für das Lehramtsstudium entschieden habe.

Die Entscheidung für das Lehramtsstudium wurde mir glücklicherweise recht einfach gemacht. Zunächst einmal wollte ich nach dem Abitur, so schnell wie möglich von zu Hause ausziehen und mein eigenes Leben beginnen. Dies ging allerdings gründlich schief. Ich hatte mir nie Gedanken über mein späteres Leben und meine berufliche Erfüllung gemacht, sodass ich nun gezwungen war – mir ernsthafte Gedanken zu machen, welcher Beruf für mich am geeignetsten ist. Und dann kam ich auf das Lehramtsstudium, da ich gerne mit Menschen arbeite und dadurch auch noch die Möglichkeit besitze, junge Erwachsene, in eine richtige Richtung lenke.

Warum ich mich für das Fach ev. Religion entschieden habe

Das Fach, ev. Religion, bietet mir ein außerordentlich breites Spektrum im Hinblick auf meine spätere Unterrichtsgestaltung. In diesem Fach habe ich außerdem die Möglichkeit meine Schüler besser und vertrauter kennen zu lernen, als womöglich die Lehrer anderer Fachrichtungen.

Für mich ist Religionsunterricht guter (!) Unterricht, wenn…

Schüler verschiedenster sozialer und kultureller Herkünfte sich mit dem Thema Glaube auseinandersetzten. In der Hoffnung das diese irgendwann begreifen, dass es der Glaube an sich ist, der die Menschen verbindet und letztlich zusammenführt.

In meiner Vorstellung spielt die Bibel folgende Rolle in meinem Unterricht

Die Bibel ist das (erste) umfassendste Werk von Menschen, die sich damit beschäftigten welche grundlegenden Dinge für ein soziales Miteinander notwendig sind. Obwohl die Menschen der damaligen Zeit unter ganz anderen Umständen aufwuchsen, haben sie Dinge niedergeschrieben, die heute immer noch gültig sind. Das bedeutet, dass ich die Bibel als Regelwerk zur Erziehung guter Menschen in meinem Unterricht benutzen möchte.

Mein Wissen und meine Einstellung zur sogenannten Kompetenzorientierung im RU

Ich möchte und würde meine Schüler, egal in welchem Fach zu geradlinigen, offenen und ehrlichen Menschen erziehen. Dabei spielt kompetenzorientiertes Unterrichten für mich nur eine untergeordnete Rolle, da jeder Schüler individuell sein wird und ich diese nicht nach vergebenen Richtlinien erziehen und unterrichten kann, sondern nach meinem menschlicher Empathie, dass hoffentlich guter Gesinnung entspringt.

Vorstellung/Aufgabe 1

So, nachdem das mit der Anmeldung endlich geklappt hat:

Ich habe mich für ein Lehramtsstudium entschieden,
weil ich Kindern etwas beibringen möchte. Ich möchte sie auf ihrem Weg ein
Stück begleiten und ihnen wichtige Grundlagen vermitteln, die man später im
Leben eben braucht. Für mich war damals die Grundschule eine sehr prägende und
vielleicht sogar die lehrreichste Zeit (abgesehen von tieferem Fachwissen
natürlich) und deshalb studiere ich Grundschullehramt.

Das Fach ev. Religion habe ich ehrlich gesagt auch teilweise per
Ausschlussverfahren gewählt. Ich bin kein sehr gläubiger Mensch, aber der
Glauben und die Bibel interessieren mich, seitdem ich mich für die
Abiturprüfung in die Materie eingelesen habe. Im Endeffekt hat das dann über
Englisch dominiert.

Guter Religionsunterricht ist für mich vieles, aber nicht das, was meine
Reli-Lehrer damals veranstaltet haben. Ich möchte, dass die Kinder verstehen,
was Glauben bzw. Religion ist, was in der Bibel steht und auch ein Verständnis
für die Geschichten aus der Bibel entwickeln. Ich will aber nicht so
bibelfanatisch und steif an die Sache rangehen, wie das genannte schlechte
Beispiel aus meiner Schulzeit, sondern eben spielerisch und offen. Grade wenn
man bedenkt, dass die Kinder sehr jung sind und durchaus sehr multikulturell
aufwachsen.

Daher spielt die Bibel in meinem Unterricht durchaus eine Rolle, wenn auch
nicht zwingend die Hauptrolle. Am liebsten wäre mir es, wenn sie als
Geschichtenbuch aufgenommen wird, weil ich denke, dass so die
Wahrscheinlichkeit für ehrliches Interesse bei Kindern am größten ist.

Zum Thema Kompetenzorientierung habe ich zwar in meinem letzten Schuljahr und
auch an der Uni schon das ein oder andere gehört, wobei das eher allgemeine
Kompetenzen betraf. Wie das nun im Reli-Unterricht gemeint ist… darauf bin ich
gespannt!