Start der fünften Kurseinheit des OPCO12 – Thema “Gesture Based Computing”

Veröffentlicht am von Claudia Bremer

Sylvia Moessinger ist dem Thema schon vorausgeeilt und hat es mit einem Beitrag quasi schon eröffnet und auch per Twitter gingen schon erste Links ein (z.B. Gesture-based tech: A future in education?). Was wir bei der von Jochen Robes erwähnten Besprechung am FR dachten, ist, dass es uns ggf. jetzt bei den letzten beiden Thema (Gestenbasierte Anwendungen in Lernprozessen und Internet of Things), passieren kann, dass uns ggf. noch gar nicht so sehr die Übertragung auf Potentiale für das Lernen und Bildungsprozesse gelingt. Zumindest beim letzten Thema könnte das vielleicht noch schwergängiger sein als bei den gestenbasierten Anwendungen. Doch es kann schon ein Lernziel oder ein Lernerfolg sein, im Rahmen dieses Kurses ein Verständnis für die entsprechenden Begriffe und Technologien und deren Bedeutung für Bildungsbereiche zu entwickeln. Zum Teil wird es unserer Kreativität überlassen sein, uns vorzustellen, was damit im Bereich von Lernen und Bildung allgemein möglich sein wird. Erste Beispiele lassen sich zukm Glück schon finden, die zum Teil als Text, zum Teil als Video auf der Themenseite zu diesen beiden Wochen auch verlinkt sind.

Doch schließlich befinden wir uns ja auch im Zeithorizon von vier bis fünf Jahre des Horizon Reports, Grund genug, dass hier noch nicht alles so klar definiert sein kann und muss und wir uns die Potentiale zum Teil noch selbst erschließen können, wie es ja auch teilweise bei den Learning Analytics schon der Fall war.

Zur Orientierung ist es ggf. hilfreich sich dem Thema in drei Schritten anzunähern:

1. Gesten
Erstens: welche Gesten gibt es? Darunter fallen z.B.

  • Fingerbewegungen wie Wischen, Vergrössern durch Auseinanderziehen mit mehreren Fingern, Klopfen, usw. auf Touchscreens
  • daneben gibt es Schütteln und andere Bewegungen des kompletten Gerätes (Handheld Devices)
  • Weitere Bewegungen umfassen den ganzen Körper wie z.B. Arm-, Wink- und andere Bewegungen, die meist mit Kameras eingefangen werden und
  • als weiteren Aspekt auch noch Ton wie z.B. die iPhone-Anwendung Siri, wobei je nach Literatur dies zu den „Gesten“ gezählt wird oder auch nicht.

2. Gestenerkennung
Dies bringt uns zum zweiten Schritt, der eng damit zusammenhängt: Welche Gestenerkennungen sind möglich – vor allem eine technische Fragestellung.

  • Neben Berührungen (z.B. Wischbewegungen auf Touchscreens) sind dies
  • Bewegungen (z.B. durch Neigung des Gerätes wie beim Schütteln) und
  • Kameraerkennungen die z.B. die komplette Körperbewegung wahrnehmen wie es beispielsweise Kinect umsetzt als auch das
  • Erkennen von Geräuschen (was wie gesagt immer mal wieder nicht zu den Gesten gezählt wird)

3. Anwendungsgebiete, Potentiale
Im dritten Schritt können wir dann die Potentiale ausloten, die uns mit den heutigen Technologien und denen, die sich noch entwickeln werden, für Bildungsprozessen möglich werden. Da der Trend wie gesagt im eher längeren zeitlichen Horizont liegt, ist hier sicher auch unsere Kreativität gefragt, sich die Zukunft – auch gestaltend – vorstellen zu dürfen.

Material und Live-Session
Neben den Materialien auf der Themenseite wird uns am Do, den 21.6.2012, Prof. Ulrike Lucke von der Universität Potsdam sicher auch einen spannenden Einblick in das Thema geben und Trends und Anwendungen mit uns diskutieren. (Zugang zum Online Event wie immer in Adobe Connect: http://connect8.iwm-kmrc.de/opco12/). Prof. Ulrike Lucke ist mit dem Lehrstuhl für Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen Professorin für Informatik und hat Forschungsinteressen im Bereich der Heterogenität und Interoperabilität netzbasierter Architekturen, Mobile und Pervasive Computing, insbesondere im Anwendungsgebiet E-Learning.

Nun wünsche ich uns allen viel Spass mit der vorletzten Themenwoche und verweise an dieser Srelle auch nochmals auf das Fachforum „Gestenbasierte Anwendungen in Bildungsprozessen„, das am 25.6.2012 von 11 – 17 Uhr an der Universität Frankfurt stattfindet. Die Teilnahme ist kostenfrei, auch eine Teilnahme z.B. nur am Nachmittag oder für wenige Stunden ist flexibel möglich.

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