Masterclass «Theatre and Identity Politics»

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des MA Dramaturgie und der Neugründung von dessen internationalem Pendant „Comparative Dramaturgy and Performance Research“ veranstaltet die Theaterwissenschaft der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Hölderlin-Gastprofessor Khalid Amine sowie mit den kooperierenden Partner-Instituten des neuen Studiengangs vom 8.-10. Februar 2018 eine Master Class zum Thema „Theatre and Identity Politics“. In diesem Rahmen soll über Berechtigung und Grenzen der Repräsentation minoritärer oder von Diskriminierung betroffener Gruppen in Theater, Performance Art, Installationskunst und Bildender Kunst diskutiert werden. Dabei sollen speziell Fragen aus dem Umfeld der Postcolonial Studies, der Critical Whitenessforschung sowie der Gender und Queer Studies angesprochen werden.

Den Auftakt bildet die Lecture Performance „Do I Know You?“ von Lina Majdalanie (18 Uhr) sowie eine Podiumsdiskussion mit den Künstlerinnen Anta Helena Recke, Sahar Rahimi (Monster Truck) und Nora Amin (19 Uhr) am 8. Februar im Künstlerhaus Mousonturm, gefolgt von einem Empfang zur Feier des Jubiläums um 20.30 Uhr ebendort. Der Freitag startet dann mit einem Künstlergespräch mit Lina Majdalanie (10 Uhr) im I.G.-Farben-Haus der Goethe Universität. Im Verlauf der folgenden eineinhalb Tage der Master Class halten Masterstudierende und Doktorand*innen der Theaterwissenschaft und Dramaturgie Impulsvorträge, die im Kreis der Teilnehmenden diskutiert werden. Der Besuch der neuesten Produktion von Antonia Baehr (Freitag, 20 Uhr) samt anschließendem Künstler*innengespräch, ein Vortrag von Miriam Dreysse (Samstag, 10-11 Uhr) und eine Sum-Up-Runde mit den internationalen Wissenschaftlerinnen Katariina Numminen (Finnland), Khalid Amine (Marokko), Miriam Dreysse (DE) und Christophe Triau (Frankreich, angefragt) runden das Programm ab.

 

Auftaktveranstaltung: Podiumsdiskussion

 

Miriam Dreysse: White Skin and Black Makeup. Interrelations between Race and Gender in German Theatre


 

Noa Winter: Cripping time – Disability, Theatre, and Identity Politics