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Unter dem Schleier die Freiheit: Was der Islam zu einem wirklich emanzipierten Frauenbild beitragen kann

Vortrag von Khola Maryam Hübsch, Journalistin, Autorin und Mitglied der Ahmadiyya Muslim Jamaat um 15:15 Uhr

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1 Kommentar

  1. Maxima

    Wenn man es vorher noch nicht wusste, spätestens nach diesem Vortrag ist klar, dass hier die Stimme der restriktiven islamistischen Verbände sprach und keine emanzipierte Frau.
    Die Argumentation war unhaltbar und dürftig. Vor allem auch im Hinblick auf die substanziellen und fundierten Fakten zur Interpretation des Islam bezüglich des Kopftuchs, die wir vorher gehört haben.
    Die angebliche Freiwilligkeit des Kopftuchs hat Ingrid König mit ihrer realitätsnahen Schilderung aus ihrer Schule ad absurdum geführt.

    Noch absurder wurde es nach einer Zuschauerinnen-Meldung, die darauf hin wies, dass sie vielfach kopftuchtragende Mädchen sehe, deren Schlüpfer zu sehen sei. Und völlig zu Recht hat sich sich gefragt, was das mit einer religiösen Bedeckung zu tun hat.

    Wir haben natürlich eine gewisse Freiwilligkeit bei den Trägerinnen des Kopftuchs. Zumindest ab einem gewissen Alter. Die vollkommene Unterordnung unter männlichen Herrschaftsanspruch bringt Frauen Privilegien, die sie ansonsten in einem solchen System missen. Solche Frauen dürfen dann in einer männlich dominierten Hierarchchie bis zu einem gewissen Punkt Karriere machen.
    Zum Beispiel als Vorzeigemuslimin.

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