OpenCourse 2011

Zukunft des Lernens

 

Woche 7 (13. – 19. Juni): Müssen wir wieder spielen lernen? Game-based Learning


I. Überblick:

„Game-based Learning“ oder „Serious Games“ haben heute einen Stammplatz auf Bildungskonferenzen und -kongressen. Spielen, so heißt es, ist eine grundlegende menschliche Aktivität, die Energie und Kreativität freisetzt. Millionen von Teilnehmern an Online-Spielen beweisen, dass Spielen funktioniert. Warum also nicht auch in der Bildung und mit Erwachsenen?

Aber hier fangen auch die Fragen an: Was ist eigentlich „Game-based Learning“? Für welche Themen eignet es sich? Und für welche Zielgruppen? Was zeichnet gute (Lern-)Spiele aus?


II. Lektüre:

Son Le, Peter Weber: Game-Based Learning – Spielend Lernen? In: Martin Ebner, Sandra Schön (Hrsg.): Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, 2011
http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/79

John Seely Brown, Douglas Thomas: You Play World of Warcraft? You’re Hired! Wired, April 2006
http://www.wired.com/wired/archive/14.04/learn.html

Graham Brown-Martin: iPad – a game changer for learning? Learning Without Frontiers, 23. November 2010
http://www.learningwithoutfrontiers.com/blog/2010/11/23/ipad-a-game-changer-for-learning.html

Stephan Schwan: Game Based Learning – Computerspiele in der Hochschullehre, e-teaching.org, 23. Oktober 2006
http://www.e-teaching.org/didaktik/konzeption/methoden/lernspiele/game_based_learning/gamebasedlearning.pdf

Lorenz Matzat: Serious-Games, eVideo
http://mediawiki.htw-berlin.de/wiki/Serious-Games

Holger Horz: Neue Möglichkeiten für das selbstgesteuerte Lernen: Serious Games in der Lehrerbildung, L-News 1/11, ZLF, Goethe-Universität Frankfurt
http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/files/2011/06/LNews012011_S18_191.pdf

Die Ausgabe 15/16 (2008/2009) der Zeitschrift für Medienpädagogik mit dem Themenschwerpunkt: Computerspiele und Videogames

Johannes Bufe, Detlef Krömker, Guido Gratza, Jörg Schwaderer, Steffen Vincon (200):
Serious Games: Virtuelle Simulation für eine Mitarbeiterfortbildung. In: A. Schwill; N. Apostolopoulos (Hrsg.), Lernen im digitalen Zeitalter. DeLFI 2009 – die 7. E-Learning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatik e.V., 14. – 17. September 2009 an der Freien Universität Berlin. GI-Edition Proceedings. Bonn: Gesellschaft für Informatik.

III. Online-Event:

Mittwoch, 15.06.2011, 17-18 Uhr
Referenten: Anja C. Wagner, eduFuture.net; Prof. Dr. Holger Horz, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, Goethe-Universität Frankfurt

Zugang zum Virtual Classroom (Adobe Connect): https://webconf.vc.dfn.de/opencourse
Zugang via Ustream: http://www.ustream.tv/channel/opco11

Zur Vorbereitung auf die Session am 15. Juni hat uns Anja C. Wagner hier ihre Überlegungen zur Verfügung gestellt:
http://edufuture.net/game-based-flow-opco11-94676

 

IV. Weitere Aktivitäten:

1. Unter welchen Bedingungen würden Sie sich mit einem Lernspiel auseinandersetzen? Was muss „passen“? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

2. Was spielen Sie am Computer, im Netz, auf dem iPhone oder dem iPad? Stellen Sie uns kurz ihr Lieblingsspiel vor und beschreiben Sie, was Sie daran fasziniert.

2 Kommentare zu Woche 7 (13. – 19. Juni): Müssen wir wieder spielen lernen? Game-based Learning

  1. Ich bin sehr neugierig – denn ich kann mit Spielen am Computer rein gar nichts anfangen. Ich spiele „Lernspiele“ höchst ungern (allenfalls um herauszufinden, ob ich es meinen Schülern zumuten kann, etwa auf der CD-ROM zum Workbook des Englisch-Lehrwerks), und ich aus eigenem Antrieb spiele ich schon gleich überhaupt nichts, jedenfalls nicht am Computer. Deshalb kann ich die unter „weiteren Aktivitäten“ gestellten Fragen hiermit als für mich erledigt betrachten. Ich spiele nicht. Die Auseinandersetzung mit zu lesenden und zu schreibenden Texten (Blogs, Twitter, Facebook) sowie die zu sehenden Video-Clips und die zu hörende Musik lasten mich völlig aus, was meine Computerzeit betrifft. Für Spiele ist kein Platz, keine Motivation.
    Wie gesagt – ich bin neugierig: ob mich ein Beitrag in dieser Woche dazu bringt, ein Spiel auszuprobieren.

  2. Neslihan Kurus sagt:

    ich spiele auch nicht. Für mich ist das nur Zeitverschwendung. Persönlich finde ich viele Spiele sehr schädlich vor allem für die Kinder und Jugendliche. Dazu kann ich folgende Internetseite empfehlen, falls ihr Mal Lust habt, um zu lesen, was konkret die Schaden sein können.
    http://www.neukoelln-jugend.de/projekt/cspiele1.htm

    Aber auf der anderen Seite finde ich solche Methoden wie z.B „stealth learning“, die Spieler unbewusst zum Lernen bringen, sehr interessant und viel versprechend.
    http://www.seriousgames-berlin.de/newsroom/archiv/2011/99/game-based-learning.html

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