OpenCourse 2011

Zukunft des Lernens

Events und Vernetzung für die Post-OPCO Ära

Publiziert am von Claudia Bremer

Da es ja eine unserer – laut Evaluation ausdrücklich gewünschten – Aufgaben ist, die verteilten Links rund um OPCO zu sammeln, hier nochmals die verschiedenen Events für f2f Treffen, die in den letzten Tagen hierzu so genannt wurden:

– Michael Kerres lädt ein zum E-Day am Duisburg LearningLab am 9./10. September. Treffen der OPCO Community am 10.9, falls jemand kommt, Bescheid geben, dann machen wir ein kleines Treffen am Samstag, ich schlage vor 11-13 Uhr, Infos unter:
http://online-campus.net/node/eday-2011-opens-its-doors

– Karlheinz Pape lädt ein auf das CorporateLearningCamp , das leider ebenfalls am 9./10. Sept 2011 stattfindet, diesmal an der TU Darmstadt:
http://colearncamp.hessenmetall.de/

– Im September ebenfalls findet die GMW Tagung „Digitale Medien – Öffnung und Offenheit in Forschung und Lehre“ zusammen mit der Delfi und GeNeMe unter dem Titel „Wissensgemeinschaften 2011“ am 5.-8. September 2011 in Dresden statt. GMW Vorsitzender ist übrigens Ulf Ehlers, unser Referent aus Woche 10. Wir werden dort über den OPCO berichten. http://www.wissensgemeinschaften2011.de/

–  Am 11.11.2011 findet das Fachforum „ePortfolio“ an der Universität Frankfurt statt, das ähnlich wie das Fachforum „Lernen in Sozialen Netzwerken“ im Gästehaus stattfindet. Infos im Flyer anbei und der Link zur Webseite: http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/events/va/fachforum_ep/

– Lore Ress fragte mich in der AdobeSession am MI zudem nach unserem eLearning-Stammtisch: der findet für alle in der Frankfurter Region an jedem ersten Montag im Monat im Cafe Albatros nahe der Uni statt, vorher gibt es die offene MultimediaWerkstatt. Infos unter: http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/mmw/index.html Gerne können für die Multimedia auch Themen für Veranstaltungen vorgeschlagen werden, der Stammtisch ist ganz offen, es kann, muss aber nicht über eLearning geredet werden 😉

– Der aktuelle Ort der Vernetzung der OPCO Teilnehmer scheint zudem das Wiki http://wiki.kremsner.eu/doku.php zu sein, viel Spaß, wir sehen uns im Netz! Claudia


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OPCO Nachlese

Publiziert am von Claudia Bremer

Jetzt ist die Zeit für die abschließenden Resümees und seit 2-3 Tagen notiere ich mir Eindrücke und Gedanken für den Abschluss, die ich trotz Abschlusssession am letzten Mittwoch nochmals in Ruhe dokumentieren möchte. Beginnen wir mit der Beteiligung:

Sich der öffentlichen Debatte stellen – quasi „im Netz laut denken“
Ich finde es mutig und möchte all jenen danken, die es getan haben, die sich so öffentlich an den Debatten beteiligten. Am Anfang war ich überrascht, wie viele so ihre Gedanken bloggen, ist selbst bin bisher nicht so ein „Blogger“, mache das eher im Dienst meiner Einrichtung, um unsere Community/Interessierte mit Infos zu versorgen (http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/sd/), das war z.B. für mich persönlich ein neuer Schritt, auch Gedanken und Ideen, nicht nur Informationen und Mitteilungen. Und da kann ich all jenen nachempfinden, die denken/meinen, ihre Beiträgen wären jetzt nicht unbedingt für eine Netzöffentlichkeit wichtig und aus diesem Grund eher zuschauen als zu posten (habe dazu schon mal geschrieben in meinen Kommentar ganz unten zum Beitrag hier). Trotzdem und das lernte ich hier, wäre ohne die bereitwillige Beteiligung all unserer Blogger hier der OpenCourse gar nicht möglich gewesen. Daher: vielen Dank all diesen!!! Diese stellen sich ja auch der öffentlichen Kritik, für mich ist es ein wenig wie „laut und unter Zuschauern denken, laut/öffentlich Lernen“.

ich glaube, was dabei gleichzeitig wichtig ist, ist unser Umgang miteinander. Andrea Brücken schrieb in ihrem Post „Nach dem Course ist vor dem Kurs, oder? – Natürlich nicht!“ dass Teilnehmende „… – „erst mal ihre Befindlichkeiten prüfen bevor sie sich online äußern. Was ich denke, ist eines, was ich dann poste, was anderes.“ Ich denke, das ist ein wichtiges Element für den Umgang miteinander, der mich manchmal überrascht hat, wie sehr „aus der Hüfte geschossen“ wurde und ich dachte, wie sehr dies doch auch im öffentlichen Raum passiert. Vielleicht stimmt es und wir hätten in der Veranstalter Rolle hier noch stärker auf den guten Umgang miteinander achten sollen, vor allem
in der Schulmeister Woche fielen die Reaktionen aufeinander und auf ihn teilweise aus dem Rahmen. Andererseits dachte ich, wenn sich jemand öffentlich mitteilt, ist er auf Reaktionen vorbereitet. Ich weiß es nicht genau, ich glaube das ist Teil der Rollenklärung, die man als Veranstalter vornimmt, und man kann bei diesem neuen Format eben nur einen Teil seiner eigenen Rolle im Vorfeld klären, da es eben so neu ist, und einen anderen Teil klärt man im Laufe des Kurses selbst, adaptiert, bespricht im Team und entscheidet. Einige Rollenfragen entstehen eben erst im Laufe des Kurses und man ist vorher nicht ganz darauf vorbereitet. Das gehört eben auch zum Lernen in der Rolle als Veranstalter, live am Format.

Was man auch sehen muss: die Referenten sind auch unterschiedlich darauf vorbereitet, da sie ja unterschiedlich intensiv im Netz öffentlich unterwegs sind (z.B. selbst bloggend, twitternd). Christian Spannagel sagte mir z.B. bei einem Treffen, dass er gerade von Kritik lebt und sich diese wünscht und hat ja auch zu seiner Session auch kritische Rückmeldungen eingefordert und selbst ins Netz gestellt.

Nun zu den vielbesprochenen „Lurkern“
Über die wurde ja schon so oft geschrieben in diesem Diskurs und ich glaube es scheint ein großes Thema für uns, wie weit wir sie aktivieren oder nicht.. in einer Debatte hier war es zumindest immer wieder ein wichtiges Thema, z.b. ob der Lurker Begriff nicht zu negativ besetzt sei, Andrea Brücken machte sich in ihrem neusten Beitrag nochmals Gedanken dazu, in der Diskussion (unter anderem auch von daspi und Lore Ress) ging es um geschützte Räum unde Horst Sievert schreibt, dass ihm 90-9-1 nicht genug seien.

Nun, ich sehe es so: ein OpenCourse ist für mich definitiv etwas anderes als ein geschlossener Kurs mit einem Zertifikat und vorgegebenen Lernzielen. Und auch wenn in einem geschlossenen Kurs (egal ob der öffentlich stattfindet oder nicht, ich meine damit eher man meldet sich an und bekommt ein Zertifikat) die teilnehmenden selbst ihre Lernziele definieren, so zahlen sie meiner Meinung nach auch ein wenig für Taktung und Betreuung neben dem Content (die Diskussion hatten wir schon mal in Woche 4 zur PLE-Session und nochmals ein wenig rund um das Thema Qualität, auch daspi greift den Punkt diese Woche nochmals auf). In solchen Settings begleite und betreue ich die Teilnehmenden, ein gewisses Ziel zu erreichen, dafür zahlen sie mich schließlich auch. Und selbst da überlasse ich den Teilnehmenden immer noch, wie stark sie aktiv werden, es giubt nur gewissen Mindeststandards an Mitteilungen, die eingehalten werden müssen, damit man sieht, das Kursziel ist erreicht und das Zertifikat kann vergeben werden (s. die Diskussion rund um Petra Grells Vortrag auf der GML, „Partizipation unter Zwang“).

Im OpenCourse hab ich da eine klare Haltung: wer will, will, wer nicht will, will und muss nicht 😉
Dazu hab ich dieses Schaubild mal angefertigt:

(sicher sind die Gruppen anteilsmässig anders als auf dem Bild dargestellt, aber es ging mir nur um die visuelle Verdeutlichung nicht um die Widerspiegelung der korrekten prozentualen Aufteilung. Und: Die Übergänge zwischen den Gruppen sind fließend.)

Gruppe 4 sind die Vielschreiber und Vielblogger, um die muss man sich ja keine „Sorgen“ machen, die schreiben, bloggen, fühlen ggf. Community, vernetzen sich, referenzieren aufeinander und fühlen sich vielleicht sogar ganz wohl in der Eigenbeteiligung und -aktivierung.

Gruppe 3 sind die, die mich am meisten interessieren. Die, die gern würden, aber sich nicht trauen (Inhaltsebene) oder nicht wissen wie (Medienkompetenz) oder beides. Mich interessiert dabei in Sachen Aktivierung diese Gruppe, die gerne würden, aber vielleicht mehr Unterstützung, Betreuung, Anleitung, geschützte Räume bräuchten, um mitzumachen. Das sind auch die, die im Unterrichtsszenarien im Raum mit ein wenig gutem Zureden leicht aktivierbar sind. Die Frage war auch in der Mittwochssession in AdobeConnect: ist es nur die mangelnde Medienkompetenz, die fehlt oder der inhaltliche, sprachliche Mut, ich glaube beides oder letzteres ist ebenso wichtig wie die Inhaltsebene und komme wieder mit der Einschätzung der Wertigkeit des eigenen Beitrags in Bezug auf die Gesamtgruppe (Kerr & Bruun 1983). Ich hab mir – auch im Präsenzworkshops- auf die Fahen geschrieben, denen genau die Unterstützung, den Raum, die Geduld usw. zu geben, die sie brauchen, um sich einzubringen, wenn sie wollen.

Gruppe 2 lesen gerne, sind damit happy und verfolgen das ganze interessiert und möchten auch gar nicht unbedingt schreiben. Lernen aber viel beim Lesen. Meine Untersuchungen im Kontext der virtuellen Konferenzen hat mir viel Entspannung an em Punkt gebracht, dise Gruppe lernt auch viel, dadurch dass sie mitliest. Ich frag mich die ganze Zeit, wie diese Gruppenmitglieder sich fühlen muss, hier lesen, wie oft wir über sie schreiben ;-)) Hoffentlich schmunzelnd, dass wir uns über sie so viele Gedanken machen ;-)) (Daniel Spielmann verwies mit Recht darauf hin in der MI-Session, auch hier gibt es einiges an Literatur dazu.)

Gruppe 1 hat sich mal angemeldet, wusste vielleicht gar nicht so genau zu was, hat dann doch nicht mitgemacht mangels Zeit, Passung, Interesse usw..

Abschließendes Fazit zu ein paar weiteren Aspekten

Am Thema vorbei?
Ok, Joachim Wedekind schrieb es mal in seinem Halbzeit Artikel: ein Stück haben wir zwar das Thema nicht verfehlt, aber zumindest nicht alles abgedeckt rund um die „Zukunft“ des Lernens. Da ist also noch Platz für weitere OPCOs zum Thema, vielleicht ein mehr weg von den Neuen Medien, damit das Lernen und Bildung generell mehr thematisch zum tragen kommt.

Struktur des Kurses
Mein Fazit auf die Struktur des Kurses: ich würde vielleicht mal eine Taktung von 2 Wochen je Thema probieren, aber sicher nicht länger wie die Kanadier jetzt, die es mit einem neunmonatigen (!) MOOC starten zum Thema „Welcome to Change: Education, Learning, and Technology!“. Wer also weitermachen will, kann dort direkt im September einsteigen, eine erste Kursübersicht ist online. Zudem würde ich ggf. vertiefende Räume für Themen anbieten, wie es z.B. im eduMOOC 2011 – Online Learning Today … and Tomorrow stattfindet und ich in einigen Beiträgen (die ich jetzt auf die Schnelle nicht mehr finde), gelesen habe. Das bringt mich auf den letzten Punkt:

Ich würde die Beiträge ggf. nach Wochen/Themen noch mehr verlinken, um sie nachträglich besser auffindbar zu machen. Wie viel ich nach Dingen gesucht habe, die ich bei jemandem gelesen habe aber dann nicht mehr gefunden. Daher: vielleicht Blogkategorien nach Wochen.

Inhaltsebene und Wissenschaftlichkeit
Interessant ist, dass Andrea Brücken schrieb, sie habe die wissenschaftliche Orientierung mal bemängelt. Mir ging es interessanterweise anfangs genau umgekehrt, mir war es zu unwissenschaftlich in den Diskussionen. Ich glaube aber jetzt, dass das vielleicht gar nicht anders geht, da die Wissenschaftsexperten eher nicht hier diskutieren (die treffen sich eher auf den f-2-f Tagungen?) und die Diskussion sich eher am Transfer in die Praxis entspannt (was nicht heißt, dass Sie/Ihr nicht wissenschaftlich schreiben könnt, es geht nur darum, dass die Diskussionen eher praktischer orientiert waren, eher transferbezogen in meiner Wahrnehmung) – was absolut gut und sinnvoll ist. Ich glaube, ich habe das anfangs – mangels Erfahrung – anders eingeschätzt und sehe heute, ich würde die Zielgruppe besser vorher in den Blick nehmen und mir das mehr klar werden, für wen ist das, wen will ich erreichen, wer wird da aktiv mitmachen. Hier habe ich die größte Lernkurve. Wobei mich der Beitrag von Ellen Trude in der Adobe Connect Session ermutigte, dass es schön ist, wenn man wissenschaftliche Ergebnisse in die Praxis bringt und das auch eine gute wichtige, Rolle von uns (als Uni) ist.

Rollen
Auch die Rollendiskussion hängt damit zusammen und kam die Woche nochmals oder vielleicht erstmalig hoch und wurde mehrfach (z.B. von Andrea Brücken und Jasmin) kommentiert – danke dafür! Mir ist diese Rollenerwartung nochmals aufgefallen, als Christian Spannagel seinen Vortrag auf der GML anmoderierte quasi mit den Worten: „Ich mach jetzt mal nix Wissenschaftliches“ – heisst wir moderieren an, wenn wir diese Rolle verlassen? Ich denke, dazu hab ich schon in der Mittwochsession einiges gesagt und ja klar: ich bin authentisch, nur es war eine „Überwindung“ und ist ein Rollenspagat ohne X Studien zu zitieren so frei zu bloggen, da spiegelt sich meine oben genannte Lurker-Mentalität, die ich nach Kerr & Bruun begründet habe, auch bei mir wieder: sind meine Beiträge denn wirklich wichtig genug, dass ich sie wirklich mitteilen muss? (eine immer wiederkehrende innere Frage). Ich habe mich hier mal dazu gezwungen, auch weil es in den Freitextangaben zur Evaluation die Rückmeldung gab, wir hätten noch inhaltlicher sein dürfen in den Zusammenfassungen der Woche. Da erlaube ich es mir auch nochmal im Fazit. Was macht man denn da eigentlich: man verknüpft eigenes und von anderen geschriebenes, fasst zusammen, gibt neue Impulse und eigene Meinungen, Wahrnehmungen dazu. Es ist auch Service am „Kunden“ dies für andere zusammenzufassen,(auch damit er sie nicht alles lesen muss) und ggf. zu reflektieren. (Interessant ist in diesem Kontext auch nochmals der Beitrag von Monika König zur „wissenschaftlichen Bloggerin“).

Soweit, meine Eindrücke, sie spiegeln nicht unbedingt die den ganzen Veranstalterteams heißt, wir haben das nicht abgestimmt, heißt aber auch nicht, dass sie unbedingt anderer Meinung sind, es heißt nur: es ist mein persönliches Fazit). Danke an alle, die mitgemacht haben. Danke an alle Referenten, die sich hier öffentlich hingestellt haben, mir wurde bewusst, was das auch bedeuten kann. Und danke an alle die fleißig gebloggt, getwitter, kommentiert und mitgemacht haben, Ihr/Sie alle haben dieses Event überhaupt erst möglich gemacht! Dank dafür!!! Gruss Claudia Bremer

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Aktuell – so geht’s weiter hier…

Publiziert am von Andrea Brücken

Gestern

Ein 11-wöchiges Lern-Experiment geht zu Ende. Der OpenCourse 2011 ist vorbei.
Heute wurde der Kursblog geschlossen, der Twitter-Hashtag #opco11 wird verwaisen. Ein bisschen Wehmut kommt schon auf. Ich gebe zu, ich habe mich von dem Kurs vereinnahmen lassen.

Meine Begeisterung für dieses neue und besondere Konzept, freiwillig mit verschiedensten Menschen über das Web zu lernen, war unverkennbar. Ich habe mich hinreißen lassen zu Diskussionen über Micro-Blogging, Mobiles Lernen, Spielen, Communities, lebenslanges Lernen. Die Forderung nach einem Artikel im Grundgesetz in einem meiner Blog-Posts beinhaltete natürlich ein Augenzwinkern… aber das Recht zu lernen ist für mich tatsächlich eines der grundlegendsten. Bildung und Wissen befähigt zur Teilhabe. Teilhabe befähigt dazu, die Welt aktiv zu gestalten. Mit den eigenen Vorstellungen und Taten Dinge in Bewegung zu setzen, zu verändern. Den Diskurs wagen, eine Haltung haben.

Heute

Vielleicht fragen Sie sich, warum ich mich diesem Lern-Experiment ausgesetzt habe. Warum ich soviel geschrieben habe über Themen, die auf den ersten Blick nicht mit Coaching zu tun haben. Die Erklärung ist einfach: ich sehe mich in der Pflicht, ein Vorbild zu sein. Ich als Coach muss vor allem willig sein, auch an mir Veränderungsprozesse auszuprobieren. Die Fragen, die ich Ihnen stelle im Coachingprozess, muss ich mir gelegentlich selbst stellen. Sie werden mich nur ernst nehmen als Ihr “Lernbegleiter”, wenn ich meine Erfahrungen mit Ihren vergleichen kann. Die Motivation für jegliche Art von Veränderung muss von innen kommen, sie basiert auf der eigenen Freiwilligkeit. Coaching basiert auf dem gleichen Grundprinzip wie der OpenCourse: Freiwilligkeit ist die Voraussetzung für die Veränderungen, die der Kunde – Sie – vielleicht mit meiner Hilfe bearbeiten möchte.

Morgen

Es gibt Projekt infolge des OpenCourse, an denen ich teilnehmen werde und über die ich hier auch ab und an berichten werde. Allerdings war dieser Blog nie gedacht für “fachlichen” Austausch unter Kollegen – sprich “Lehrenden”. Der Blog soll in erster Linie Interesierte ansprechen, die Neuland erkunden möchten, die Fragen haben, die erst mal einen Zugang zum Web 2.0 und den damit verbundenen Lernmöglichkeiten finden wollen. Ab August gebe ich zwei Mal im Monat kostenfreie Online-Seminare zur Handhabung von Tools und den Plattformen, die man nutzen kann. Es gibt auch im Web geschützte Räume, in denen man sich erproben und in denen man probieren kann.

Ich werde Themen vorschlagen, bitte Sie aber auch, sich bei mir mit Ihren Wünschen zu melden. Folgen Sie mir auf Twitter, kontakten Sie mich über Facebook, Google+, XING, Linked-In.

Schreiben Sie mir eine Mail.

Oder rufen Sie mich einfach an.

 

Andrea Brücken

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Über die Schwierigkeit, sich Freiheit(en) heraus zu nehmen…

Publiziert am von Andrea Brücken

Ende eines 11-wöchigen Experimentes, über das ich hier viel geschrieben habe. Der OpenCourse 2011 ist so gut wie vorbei. Jeden Mittwoch um 17 Uhr gab es Live-Sessions im Netz mit Vorträgen und Diskussionsrunden. So auch in dieser Abschlusswoche. Mir hängen noch einige Dinge nach…

Aktive und passive Teilnehmer

In der Abschlussrunde wurde viel diskutiert über die aktiven und die passiven Teilnehmer. Claudia Bremers Anmerkung, dass man nicht alle Teilnehmer – 900 waren angemeldet – motivieren müsse, sich zu äußern, fand ich bemerkenswert. Aus “realen” Kursen kenne ich Gruppen als eine vorübergehende Konstellation von Individuen, die sich aus bestimmten Gründen zusammenfinden, aber nicht zwansläufig aus einem gemeinschaftlich definierten Ziel heraus. Jeder hat eigene Ziele, eigene Vorstellungen, eine individuelle Persönlichkeit. Gruppen, in denen eine Minderheit auffällig aktiv ist, sind zäh und lernen nicht sehr gut miteinander. Denn die “stilleren” Teilnehmer sehen sich zu schnell in die Defensive gedrängt. Das Leiten solcher Gruppen empfinde ich immer als sehr schwierig.

Natürlich kann man so ein Setting nicht mit dem eines MOOC – Massive Open Online Course – vergleichen. Allein die “Masse” der Teilnehmenden, verteilt auf verschiedenste Plattformen, nur gebündelt über eine grobe Rahmenstruktur, die auf dem Prinzip der Freiwilligkeit basiert… so etwas zu organisieren und durchzuführen ringt mir Bewunderung ab. Würde ich das Projekt OpenCourse aus der Sicht einer Durchführenden als positiv empfinden, wenn ich erkenne, dass der für Communites bekannte Aktivitätsindex wieder nur bei 5 – 15 % liegt?

Communities… Massen

Seit meiner Fortbildung in Community Management beschäftigt mich vor allem diese Frage: wie leite ich online Gruppen an? Wie bringe ich sie dazu, zu diskutieren? Wie erkenne ich, welche Interessenslage vorherrscht? Bei f2f-Kursen kann ich jeden einzeln ansprechen, in der Gruppe oder alleine – ich bekomme immer Kontakt zu jedem – kann mich einschwingen und einstellen auf den anderen, kann Interessen abgleichen, Kanäle öffnen. Online ist das schlicht und einfach unmöglich. Allein aus Zeitgründen bin ich ausserstande, alle meine Präsenzen und die daran hängenden Netzwerk-Gruppen intensiv zu pflegen. Vieles rauscht einfach an mir vorbei: Informationen, Fragen, Diskussionen, Hinweise auf Lesenswertes, Statusmeldungen. Dazu kommt ein gewisser Frustrationsfaktor, wenn ich als “early adopter” etwas ausprobiere, vorschlage, meine Erfahrungen mitteile – und dann passiert: nichts. Keine Antwort aus der grauen Masse. Nur immer dieselben 2-3 Leutchen, die sowieso dasselbe gut finden wie ich.

Ich denke, recherchiere, schreibe – schaue mir die Statistiken meines Blogs an – und kann nicht beurteilen, wer wann warum irgendetwas liest. Und schon gar nicht weiss ich, wer wie zu dem denkt, was ich an Gedanken äußere. Eine so positive Rückmeldung wie die von Daniel, die den Hinweis enthält, dass man jemand anderen erreicht und inspiriert, kommt selten.

Rollendefinition von Lehrenden

Ich sehe mich als jemand, der erst vor drei Jahren begonnen hat, in die Rolle einer Lehrenden hinein zu wachsen. Das war ein anstrengender, teils deprimierender, teils elektrisierender Prozess. Und er ist noch lange nicht beendet. Denn das Online-Leben, das ich erst seit April praktiziere – mit wachsender Begeisterung – stellt mich vor neue Fragen in meinem Rollenverständnis als Lehrende.

Besonders gravierend ist die sich rasant auflösende Trennung von Beruf und Privatem. Ich habe schon immer die Ansicht vertreten, dass ich als Dienstleisterin, die immaterielle “Waren” verkauft, nur eine Marke anbieten kann: mich selbst. Als authentischer Mensch mit einem runden Mix aus persönlichen und beruflichen Kompetenzen – der auf andere treffen muss, die genau die Kombination wertschätzen, die ich anzubieten habe. Menschen sind generell eher bereit, für die Reparatur ihrer Heizung, für ein Telefon oder eine neue Hose Geld auszugeben als für die professionelle Beratung ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Sie müssen den/die Berater vor sich sehen, riechen, wahrnehmen und leider auch mögen – damit sie bereit sind, diesem die Begleitung ihrer Entwicklungsprozesse in Beruf und Karriere anzuvertrauen. Denn sie wissen intuitiv, dass das “Sezieren” ihrer Verhaltensmuster, ihrer inneren Sperren und Barrieren im Prozess mit bearbeitet wird.
Als Lehrende – oder “Lernbegleiterin”, wie das inzwischen vehement genannt wird – muss ich ein Versprechen anbieten, dem ich kaum gerecht werden kann: ich muss emotionale Zufriedenheit garantieren im Verlauf und am Ende eines Lernprozesses.

Darf ich “Ich” sein im Netz?

Ellen Trude hat es auf der Sitzung thematisiert: “was darf ich im Netz bloggen und posten? Inzwischen weiß jeder in meiner Firma, dass ich online bin.” Firmen tun sich oft aus diesem Grund schwer, eine ansprechende und offene Web-Präsenz auszubauen. Soll man den Angestellten “erlauben”, im Netz aktiv zu sein? Bildungsträger haben hier auch große Hemmschwellen: wenn Facebook und Co. nicht geblockt werden vom Netzwerk-Administrator, dann sind alle Kursteilnehmer ja während des Unterrichts, in denen ein PC mit Internetverbindung zur Verfügung gestellt wird, ständig in ihren Chats unterwegs… Sorry, kann ich da nur sagen. Wenn man den Dozenten, die man beschäftigt, nicht zutraut, das Web im Rahmen der Unterrichtsmethodik gezielt einzusetzen bzw. den Dozenten die Fähigkeit abspricht, regulierend einzugreifen – was für eine Haltung steht dahinter? Eine der Angst vor den unbekannten, gefährlichen Weiten des Webs?

Muss ich als Beraterin, Coach und Vermittlerin sogenannter “Medienkompetenz” mit dieser Angst leben und ihr Vorrang einräumen? Natürlich schreibe ich nicht alles, was ich denke. Und trotzdem verlangt das Bloggen eine gewisse Mentalität der “Entblößung” und “Freizügigkeit”. In einem totalitären System würde man mich für das, was ich hier schon veröffentlicht habe an Gedankengut, absolut dran kriegen. Neuer Artikel im Grundgesetz – das versteckte Augenzwinkern dahinter ist kaum erkennbar. Trotzdem glaube ich nicht, dass ich schon den BND auf den Fersen habe.

Habe ich eine Haltung gegenüber der Gesellschaft und dem Zeitgeist, in deren Rahmen ich mich bewege? Selbstverständlich. Habe ich eine politische Haltung? Auch das. Lebe ich aktiv und fordere dies von meiner Umgebung ein? Klar, und nicht mal mit schlechtem Erfolg. “Du bist ein Vorbild an Zielstrebigkeit und aufrechter Haltung”, sagte kürzlich ein Freund zu mir. Und auch, wenn diese Haltung von mir nicht untermauert wird durch wissenschaftliche Texte – absichtlich übrigens -, sehe ich es als Berechtigung und vor allem als meine Freiheit an, Gedanken zu äußern. Frei philosophieren, spekulieren, raten, probieren, provozieren.

Die Herausforderung

Vielleicht ist das DIE Herausforderung dieser schnellebigen, irgendwie manchmal irrwitzigen modernen, hochtechnisierten Welt: wir – in Deutschland, Europa, … – in gewisser Weise eine Elite, was den Zugang zu Informationen, technischen Hilfmitteln und Gestaltungsmöglichkeiten von demokratischen Prozessen angeht, müssen mit der Freiheit leben. Der Freiheit, zu entscheiden, wie wir uns positionieren in einer oft anstrengenden, überfordernden Welt. Der Freiheit, eine Meinung zu haben, diese zu äußern, und infolge Kritik, Missachtung – aber auch Lob und Bewunderung zu kassieren.

“Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern” – Rosa Luxemburg. Dieser Satz gilt mehr denn je. Aber niemand kann mir verbieten oder gebieten, die Äußerungen der anderen als wahr zu erachten. Wie wäre es ergänzend damit: “Freiheit ist die bewusste Wahl, mich zu äußern – und den darauf folgenden Diskurs zu riskieren.”. Manchmal schwer, aber machbar. Oft genussvoll. Und gewinnbringend. So wie beim OpenCourse. Danke noch einmal an die Veranstalter!

 

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Teilnehmerliste im Wiki und Vorstellrunde im Etherpad

Publiziert am von Claudia Bremer

Für die Vernetzung in der Post-OPCO-Ära hier der Link zur selbstgenerierten
Teilnehmerliste aus Teilnehmerkreisen: http://wiki.kremsner.eu/doku.php

(wir selbst können aus Datenschutzgründen nicht alle Mailadressen einfach so rausgeben), aber so geht es ja auch ganz gut, sogar mit
Vorstellrunde im Etherpad: http://ietherpad.com/Teilnehmeropco11

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Rollenkonflikte? Ja! Nein! (auf dem Weg zum besseren Menschen) / Community? Ja bitte!

Publiziert am von jasminhamadeh

und ich dachte, ich hätte meinen letzten OpCo11-Post schon geschrieben…

Aber dann schau ich mir die Aufzeichnung von Mittwoch an… und telefonier mit „mons7″ – mein erstes Gespräch während der OpCo Zeit mit jemandem, der hier aktiv teilnimmt. Das hätte ich viel – viel! – früher schon machen sollen! Ja, bitte postet nochmal den Link zur TN-Liste zum selber Eintragen.

Also noch schnell ein bisschen „Fingernagel-Brand löschen“, bevor hier die Luken zu gemacht werden:

1. Rollenkonflikte

Dank an Claudia Bremer, dass sie das Thema Rollenkonflikte nochmal so offen angesprochen hat. Also, wenn die Veranstalterrolle dazu führen müsste, dass ihr nicht – wie die TN auch, eure Erfahrungen schreiben „dürftet“ – dann wünsche ich mir, dass andere die Veranstaltung leiten – aber nur, weil ich eure Erfahrungsberichte (auch als „Menschen“) sehr schätzen würde.

Wie geht man in so enier Veranstaltung damit um, zwischen verschiedenen Rollen zu stehen?

Ich schanke zwischen: „Ja, das ist ein sehr schwieriges Feld“ und „Ach, ist doch ganz einfach!“

Schwieriges Feld:  Ich spüre es selbst:

  • Ich bin mittlerweile ganz aufgeschlossen gegenüber meinen weißen Flecken auf der Wissenslandkarte. Lebenslanges Lernen und so, Lehre sind Lerner… – klar darf ich zeigen, was ich nicht weiß und kann.  Aber wie sehen das diejenigen, bei denen ich im Bewerbungsverfahren bin oder bei denen ich Aufträge aquiriere?
  • Und was ist mit denen, die bei mir Kurse machen oder gemacht haben? Mach ich ihnen ein für sie hilfreiches „Expertenbild“ von mir kaputt?
  • Und dann habe ich auch e-Teaching Erfahrungen gemacht, die ich gern teilen würde (damit andere sie nicht mehr machen müssen…). Aber ich möchte ungern, dass Interessierte munkeln, wo ich diese Erfahrungen wohl gemacht habe und auf meiner Referenzliste suchen…  Also halte ich das zurück – oder allgemeiner als ich möchte.
  • Und manchmal gefalle ich mir, ehrlich gesagt, sehr darin, irgendwie schlau zu scheinen (oder im günstigsten Fall auch zu sein). Und das mach ich mir nicht so gern wieder kaputt, indem ich zugeben muss, ganz simple, gängige andere Dineg nicht zu kennen.. So ganz hat mich das dann doch nicht durchdrungen mit dem Lehren / Lernen…

Andererseits: Ganz einfach:
Wenn ich in meinen Rollen authentisch bin  – habe ich eigentlich keine Probleme:

  • Wo ich nicht weiter weiß, tu ich auch nicht als könnte ich das.
  • Wo mir etwas nicht gefällt oder besonders gut gefällt, versuche ich das zu vermitteln – wenn es mir wichtig genug ist und das irgendwie konstruktiv sein kann.
  • Ich lebe im Netz wie im Offline-Alltag die gleichen Werte.
  • Rollenkonflikte mach ich transparent – und die Entscheidung, die sich daraus ergibt auch.

That’s the whole story. Take me – or leave me.

Hm – Ich müsste ein toller Mensch sein, wenn es so wäre: Aber attraktive Zielmarken sind das schon, finde ich.  Und neben all dem Ärger, den „das Netz“ machen kann: Vielleicht hilft mir das Web 2.0 und all die „Rollen-Konflikte“, mit denen wir hier zu tun haben können, diesen hehren Zielen näher zu kommen. Sonst kommen wir irgendwann mit unseren Identitäten „in Tüddel“  (wie wir Norddeutschen sagen) – so wie mit unseren Passwörtern…


2. Community?!

Gibt es eine OpCo11 Community? Oder mehrere? Oder gar keine? Ist das irgendwie wichtig?

Ich dachte, es gäbe eine – und ich stünde danneben und „füttere irgendwie zu“ – darf mir aber auch jederzeit gern was nehmen. Nachdem ich die Mittwochs-Aufzeichnung gesehen und mal mit „mons7″ telefoniert habe (mein erster offline-Austausch mit einer aktiven OpCo11-Teilnehmerin! Das hätte ich viel – viel! – früher schon tun sollen), denke ich: Nee,  eine Community gab es nicht.

Und jetzt glaube ich, dass die dringende Empfehlung, die ich unseren kleinen virtuellen Teams in den Kursen immer gebe, auch für größere Veranstaltungen gilt: Für alle, die aktiv am Austausch beteiligt sind: Es ist merh als hilfreich einen Kanal zu finden und zu nutzen, in dem sich die TN regelmäßig austauschen – gern auch informell. Immer einen Kanal offen zuhalten, in Tuchfühlung mit den Menschen dahinter zu bleiben. Das kann ein fester Stammtisch-Termin in Adobe Connect sein, zur Not ein Forum – aber eines, in dem auch wirklich die Menschen hindurchscheinen.

Ach so – ich glaube nicht, dass sich da dann 79 TN oder so „austauschen müssten“. Ich denke, es gibt eine kritische Menge. Wenn die erreicht ist, kommt keiner dazu – oder häufiger noch: wenn die kritische Menge überschritten ist, steigen nach und nach so viele aus, bis es wieder passt. Vielleicht hat da jemand Erfahrungen zu? In Fachforen schätzte ich die Grenze bei ca. 12 aktiven TN.

Für viele  erscheint das als Ballast, der noch mehr Zeit frisst, aber ich glaube:  Was wirklich Zeit und Energie kostet, ist: Wenn einzelne Formulierungen aus Unsicherheit – oder in online-Veranstaltungen „handelsüblicher Paranoia“ – falsch verstanden und bewertet werden; wenn man meint herauszuhören, dass der eine oder die andere genervt ist, einen für zu unerfahren hält, zu wissenschaftlich, zu was auch immer. Wenn man schwer entscheiden kann: Ist das Wertschätzung oder Liebdienerei? Kritik oder Niedermachen? Wenn man sich selbst in seiner eigenen Rolle nicht (mehr) leiden mag: Z. B. die ewig Strukturierende, Ermutigende, Diplomatische…

Oder sind das auch individuelle, meiner Sozialharmonie geschuldete Erfahrungen, die ich nur glaube, vielfach beobachtet zu haben? Sowas evaluiert man ja nicht (oder?) …

Hm – tja, und damit beantworte ich jetzt die Frage „Ist es denn wichtig, ob es eine Community gibt – in so einem Rahmen?“ ganz anders als ich zu Beginn des Beitrags dachte…

Ja, mich würde es viel weiter bringen, wenn die Energie und das Potenzial des Miteinanders (und darum geht es ja, deshalb wird ja zeitlich getaktet) für Austausch und Reflexion genutzt werden kann – und einen wertschätzend vorantreibt. Und dafür braucht es m. E. eine Art von sozialer Basis (s. z. B. Gilly Salmons Stufenmdell).

Und vielleicht würde das auch die reinbringen, die sich nicht trauen / unsicher sind? Und Zaungäste können ja trotzdem zusehen / lesend lernen.

So, jetzt mal fix offline weiter,
euch grüßt Jasmin- nochmal mit bestem Dank an alle Aktiven!
(PS: Oh Mann, und ich dachte, nun bin ich durch OpCo11 irgendwie up to date und jetzt kommt google+… Muss ich das auch können? )


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Ursel’s posterous – OPCO Love

Publiziert am von Claudia Bremer


Quelle: http://ursel.posterous.com/

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opco love

Publiziert am von ursel's posterous

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#opco11 – Wileys Modell für MOOCs

Publiziert am von JoWe

Schön, dass ich damit den OpenCourse 2011 und mein Interesse für Netlogo zusammen bringen kann: In der Diskussion über die Rolle von MOOCs mit George Siemens hat David Wiley den Versuch eingebracht, die Unterstützung von Lernenden in sozialen Netzen zu modellieren und in Netlogo zu simulieren.

David stellte die Frage, ob MOOCs Lernen effektiv unterstützen können und formulierte einige Vorbehalte. Die damit ausgelöste Diskussion ist für sich lesenswert (am besten dieses lesen und dieses, mitsamt den Kommentaren!). In seinem OSOSS-Modell (Online Self-Organizing Social System) kann nun der Einfluss tutorieller Hilfe in Online-Kursen simuliert werden. Dazu einfach Netlogo installieren (benötigt Java), die Modell-Datei herunterladen und loslegen …

Eine knappe Dokumentation findet sich programmintern (Menüpunkt Information). Wiley weist dort selber auf die Einschränkungen seines Modells (die Grundannahmen) hin, die einem auch schnell deutlich werden, wenn die Parameter variiert und dann die Ergebnisse verglichen werden. Der Vorteil von Netlogo ist aber, dass das Modell mit ein wenig Programmierinteresse ausgebaut werden kann. Mal sehen, obs mir in der Sommerpause dazu reicht …

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Heute live: Und was mache ich jetzt? Von der Theorie zur Praxis?

Publiziert am von Ralph Müller

Heute startet um 17 Uhr das elfte und letzte Online-Event in AdobeConnect das Wochenthema:
Und was mache ich jetzt? Von der Theorie zur Praxis?
Claudia Bremer, Prof. Dr. Detlef Krömker, David Weiß, (studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt) und Dr. Jochen Robes, (weiterbildungsblog.de) besprechen mit Ihnen den OPCO selbst – ein Rückblick – sowie den Transfer in die Praxis – als Ausblick.

Wer Interesse hat, kann direkt im Virtual Classroom (Adobe Connect) mitdiskutieren und wählt sich um 17:00 Uhr hier ein: https://webconf.vc.dfn.de/opencourse. Einfach die Option “Als Gast eintreten” wählen, den Namen eintragen und den Meetingraum betreten.

Aufzeichnung steht wieder live und auf USTREAM bereit: http://www.ustream.tv/channel/opco11

 


Employee Communications

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