Ende der Privatheit? Datenexhibitionismus und digitale Selbstvermarktung

Die aktuelle Themenwoche und Sendung des Funkkollegs des hessischen Rundfunks, zu dem begleitend ein offener online Kurs stattfindet, thematisiert das „Ende der Privatheit“.

Aus dem Einleitungstext:

„Für viele Menschen gehört ein offener Umgang mit dem eigenen Leben und den privaten Daten bereits zum Alltag. Die etwa 500 Millionen Nutzer von Twitter, wo jeder sich einen eigenen Nachrichtenticker über Allerpersönlichstes einrichten kann, zeichnen sich durch ein reges digitales Mitteilungsbedürfnis aus. Das Gleiche gilt für die knappe Milliarde Facebook-Mitglieder. Dabei veröffentlicht längst nicht jeder Nutzer bereitwillig Intimstes. Aber unterm Strich teilen immer mehr Menschen immer mehr von ihrem Leben mit einem immer größeren Personenkreis, verwandelt sich privates Leben immer mehr in öffentliches Leben – und zwar größtenteils freiwillig. Dabei gibt es gute Gründe dafür, möglichst wenig von sich im Netz zu hinterlassen, denn immer wieder werden Menschen und Institutionen aufgrund der lockeren Verbreitung ihrer Daten zum Angriffsziel von Demütigung, Anfeindung, Zerstörung ihrer Karriere, von Gewalt. Sind dies die Schattenseiten eines unaufhaltsamen Kontrollverlusts über unsere Daten?“

Hören Sie die Sendung an, diskutieren Sie die Themen im Kursblog oder den Kommentaren, … Sie sind herzlich eingeladen zur Teilnahme, zum Mitmachen!

[mehr Informationen, Sendung anhören] [Kursblog]

Über Claudia Bremer

Claudia Bremer, eLearning, Goethe-Universität Frankfurt

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