Archiv der Kategorie: English

Welcome to Digital Theatre Research. This webpage is a digital archiv of research activity in theatre studies at the Institute for Theatre, Film and Media Studies at Goethe University Frankfurt. The following entries in English are recordings of lectures, conferences, congresses and artist talks, which have been organized by the department of theatre studies in recent years. For access to contact protected by a password, comments and Feedback please contact: Mueller-Schoell@tfm.uni-frankfurt.de
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Willkommen auf der Seite der digitalen Theaterforschung. Diese Seite ist digitale Archiv englischsprachiger Forschungsaktivitäten der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt. Die nachfolgenden Beiträge in englischer Sprache entstammen den Vortrags- und Vorlesungsreihen, Konferenzen, Kongressen und Künstlergesprächen, die von der Theaterwissenschaft der Goethe-Universität in den vergangenen Jahren organisiert wurden. Eine Bitte um Zugang zu Passwort-geschütztem Material, Anmerkungen und Feedback zu den hier zu findenden Angeboten richten Sie an: Mueller-Schoell@tfm.uni-frankfurt.de

Gotman, Kélina – Choereographic Imaginaries at the Borderlands: Thinking Free Movement

Prof. Dr. Gotman ist Senior Lecturer in Theatre and Performance Studies am King’s College London. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Geschichte und Theorie von Bewegung und Tanz, vor allem auch im Austausch mit Gesundheits- und Naturwissenschaften. Zu ihren zahlreichen Publikationen zählen u.a.: Choreomania: Dance and Disorder (Oxford University Press, 2018), Essays on Theatre and Change: Towards a Poetics Of (2018), Theatre, Performance, Foucault! (Mhg., 2019). 

Als Antrittsvorlesung hiellt Prof. Dr. Gotman einen Vortrag zum Thema „Choreographie als Denken von Freizügigkeit. Eine kritische Genealogie“ und dabei den bewegten Körper am Schnittpunkt zwischen Kunst und Politik untersuchen.

Pitozzi, Enrico – On the Edge of the Visible: Theatre and the Dramaturgy of Sound

Vortrag vom 21.01.2020

Im Zentrum des Vortrags stehen Formen zeitgenössischen Theaters, deren Komposition einer “Dramaturgie des Klangs” unterliegt. Dabei wird die Analyse den musikalischen und philosophischen Aspekten gelten. Auf der zeitgenössischen Bühne stellen Formen, Klänge und Farben das Primat des Sehens radikal infrage. Es geht also darum zu erörtern, was sich auf dieser Bühne sehen lässt: die Epiphanie der Seienden könnte eine Antwort sein. So können akustische Bilder als Teil von elektronischen Klanglandschaften komponiert werden. Aus der Analyse unterschiedlicher Beispiele – z.B. Romeo Castellucci|Socìetas Raffaello Sanzio, Heiner Goebbels, Shiro Takatani, oder Theatro delle Albe – ergibt sich, dass Theater der Träger eines autonomen Klangdenkens ist, in dem auch die Stimme den Rahmen von Kommunikation und Dialog übersteigt und in ihrem Rauhheitspotential erkundet wird. Der Klang bestimmt also die Logik der szenischen Komposition,wirkt latent auf die Aufmerksamkeit des Zuschauers ein und verändert dessen Hörgewohnheiten: um zu sehen und eine “Vision” zu haben, muss man in der Lage sein zu hören.

Enrico Pitozzi lehrt an der Università di Bologna sowie an verschiedenen europäischen, kanadischen und brasilianischen Universitäten, 2018 publizierte er seine Monographie Akousma – Figure and Voice in the Acoustic Theatre of Ermanna Montanari.