Herrschaftszeiten. Zur Reproduktion hegemonialer Beziehungen in Theaterzusammenhängen

Deborah Raulin: Hegemoniale Männlichkeit am Stadttheater: Starregisseur*innen zwischen Virtuosität und Reproduktion des autoritären Regietheaters
Olivia Hotz#metoo – Die Rolle der doppelten Machtstruktur regieführender Intendant*innen am Stadttheater in der Auseinandersetzung mit strukturellem Machtmissbrauch


Implosion und Kritik

Bernhard Siebert: Zusammengezogene Welten. Technikaspekte der Implosion in Correspondence #1 von Lorian/Villanueva Mir und Die Parallelwelt von Kerlin/Müller/Voges
Melanie Hirner: Das So der Kritik. Möglichkeiten kritischer Positionierung im Modus der Partizipation

Other Countries – same problems? Examples of Belgium, France, Finland and Norway

With Tore Vagn Lid / Nikolaus Müller-Schöll / Katariina Numminen / Christophe Triau / Karel Vanhaesebrouck

Vor dem Hintergrund der Debatten über eine gegenwärtige Krise des deutschen
Stadttheaters sollen die diesen zugrundeliegenden ökonomischen,
künstlerischen und politischen Fragen wie auch die mit dieser Krise
verbundenen Chancen diskutiert werden. Dabei verweist der Begriff
„Implosion“ darauf, dass in den Stadttheatern mit immer weniger künstlerisch
Beschäftigten immer mehr produziert wird bei schwindendem Interesse an der
einzelnen Inszenierung. Die öffentlichen Theaterinstitutionen, so ließe sich
resümieren, sind zum Paradebeispiel jenes neuen Geists des Kapitalismus
(Boltanski/Chiapello) geworden, der auf der Bühne gerne kritisiert wird.